Israelaustausch 2017

Samstag Abend, die Koffer sind gepackt und die Aufregung ist groß: Morgen geht es los! Morgen sehen wir unsere israelischen Austauschpartner wieder! Nachdem diese uns im Juli besucht hatten, waren wir nun an der Reihe, sie zu besuchen. Vom 1.08.2017 bis zum 8.08.2017 sollte unser Besuch in Israel gehen.

Als wir am Sonntag Nachmittag am Flughafen in Israel ankamen, war die Freude groß: Herzlich wurden wir von unseren Austauschpartnern begrüßt, die uns bereits in der Woche, die sie in Deutschland verbracht hatten, ans Herz gewachsen waren und bereits bei der Ankunft war klar, dass es eine richtig schöne Woche werden würde.

Von einem Besuch am Toten Meer bis zum Besuch des Holocaust Museums Yad Vashem war alles dabei: sowohl kulturelles Programm als auch Aktivitäten in der Natur. Mein persönliches Highlight war eine Wanderung durch die Wüste Negev, die bis in die Nacht andauerte. Auch toll war der Besuch des Toten Meeres. Man konnte in dieser Nacht einen wunderschönen Sternenhimmel bewundern. Abgesehen vom täglichen Programm, welches die Lehrer geplant hatten, trafen wir uns auch abends mit anderen Teilnehmern des Austausches in den verschiedenen Kibbuzim, so nennt man kleinere Kommunen in Israel mit gemeinsamem Eigentum. Bei diesen Treffen konnte man den Tag immer gut ausklingen lassen. Während der Zeit, die wir in Israel verbrachten, hatte einer der israelischen Austauschschüler Geburtstag. Dies wurde natürlich gefeiert. Die Zeit, die wir gemeinsam mit den Israelis verbrachten, zeigte deutlich, dass Menschen aus aller Welt sich sehr ähnlich sind und man neuen Menschen gegenüber aufgeschlossen und tolerant sein muss, um diese nach einer so kurzen Zeit schon Freunde nennen zu können. Dies war es auch, was uns der Austausch lehren sollte. Und jedem Menschen, der etwas über unsere Vergangenheit im Bezug auf das jüdische Volk weiß, sollte klar sein, dass es wichtig ist, fremden Menschen mit Toleranz zu begegnen. Durch das Leben in den jüdischen Familien konnten wir auch die jüdische Kultur kennen lernen. So hatten wir das Glück, einem jüdischen Fest beizuwohnen.

Alles in allem kann ich sagen, dass der Austausch eine tolle Erfahrung war und mir persönlich und sicherlich auch den anderen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird und ich jederzeit wieder an diesem Austausch teilnehmen würde.

Nina Maisenhälder TG J 1/3