Sozialkompetenztrainings am GATE und im Horbachpark

 Es ist gute Tradition an der AES, dass die Schülerinnen und Schüler der neuen Eingangsklassen der Vollzeitschulen gleich zu Beginn des Schuljahres ein besonderes pädagogisches Angebot erhalten. Die im Leitbild der Schule verankerten Leitsätze für Unterricht, Schulkultur und Schulklima zur Stärkung des Zusammenhalts in der Klasse werden durch spezielle Trainings erfahr- und erlebbar gemacht. So werden sowohl die neuen Schüler und Schülerinnen der 2-jährigen Berufsfachschule als auch die Schüler und Schülerinnen der Eingangsklassen des Technischen Gymnasiums sowie des ein- und zweijährigen Berufskollegs einen ganzen Vormittag lang auf ihre sozialen Kompetenzen hin betreut und geschult.

Der Horbachpark Ettlingen bietet hierfür seit vielen Jahren den idealen Rahmen für diese Trainings in der Natur. In diesem Jahr zeigte sich auch das Wetter an allen Tagen spätsommerlich warm.

Unter Anleitung ausgebildeter Sozial- und Erlebnispädagogen wurden die Schülerinnen und Schüler an insgesamt fünf Vormittagen mit Aufgabenstellungen konfrontiert, die sie nur im Team bzw. als Klassengemeinschaft lösen konnten. Neben Konzentration und Disziplin wurden darüber hinaus auch Lösungsstrategien von den Schülern eingefordert, die nur dann zielführend sind, wenn die Voraussetzungen jedes einzelnen Schülers der Klasse berücksichtigt wurden. Gemeinsam nicht einsam ein Ziel zu erreichen, heißt die Devise, die auch im Unterrichtsalltag im Klassenzimmer genutzt werden kann.

Die beiden Eingangsklassen des VAB-R wurden bereits in der 2. Schulwoche, und zwar am 18. und 19. September am GATE (Großer Abenteuer-Turm Ettlingen) durch ausgebildete Pädagogen mit der entsprechenden Trainerlizenz betreut. Im ersten Teil der Trainingseinheit geht es auch hier um die Stärkung der Klassengemeinschaft. Bei sogenannten bodennahen Übungen wird von jedem einzelnen Schüler Kommunikation, Kooperation und Konzentration verlangt; in der zweiten Übungsphase im Hochseilgarten stehen Selbstvertrauen und Selbstüberwindung im Fokus. Diese bodenfernen Übungen auf dem Gelände beruhen allerdings auf Freiwilligkeit. Jeder Schüler entscheidet hier selbst, wann für ihn die persönliche Grenze erreicht ist. Am Ende ist für alle Schülerinnen und Schüler erkennbar, dass konstruktive Zusammenarbeit zum Erfolg führt und Gemeinschaft stark macht.

Herzlich danken möchten wir an dieser Stelle nochmals den beiden Trainerteams sowie dem Vorstand des Fördervereins der Albert-Einstein-Schule, der die finanziellen Mittel zur Durchführung dieser Kurse großzügig zur Verfügung stellt.