Moin Moin Hamburg! – Studienfahrt der Klasse TGJ2/2

Auch in diesem Jahr begingen die Klassen der Jahrgangsstufe 2 eine letzte gemeinsame Studienfahrt vor dem Ablegen des Abiturs. Für die Klasse TGJ2/2 des Profils Informationstechnik ging es nach Hamburg, wo viele interessante Programmpunkte auf sie warteten. Die Jugendherberge am Stintfang, die zentral mit Blick auf den Hamburger Hafen gelegen ist, bot hierfür den perfekten Ausgangspunkt.

Der erste Programmpunkt war eine Führung durch einen Teil des Hamburger Containerhafens. Hier gewannen die Schüler einen Einblick in die komplexe Logistik die beim Be- und Entladen der riesigen Containerschiffe abgewickelt wird. Es war auch Zeit für einen kleinen Zwischenstopp in der Seemannsmission Duckdalben, in der sich Seeleute aus aller Welt ihren Aufenthalt im Hamburger Containerhafen etwas angenehmer gestalten können.

Noch am selben Tag besichtigten die Schüler das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) in dem mit Hilfe von kilometerlangen Teilchenbeschleunigern an Elementarteilchen und Photonen geforscht wird. Nach einer ausführlichen, theoretischen Einführung eines jungen Doktoranden führte ein Student durch die unterirdischen Tunnelanlagen eines Teilchenbeschleunigers. Hierbei erlebten die Schüler universitäres Forschen und Arbeiten aus erster Hand.

Der nächste Tag begann mit einer Führung durch das Internationale Maritime Museum in der neuen Hamburger Hafencity, welches auf mehreren Stockwerken eines alten und für Hamburg typischen Speichers Exponate rund um das Thema Schifffahrt bietet. Nach dem Mittagessen in der Speicherstadt schwangen sich die Schüler aufs Fahrrad um die kontrastreichen Szeneviertel Hamburgs auf zwei Rädern zu erkunden.

Am Tag darauf öffnete das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder die Türen seiner riesigen Hallen für die Klasse. Hier werden Teile verschiedenster Airbus-Flugzeuge hergestellt und außerdem der A-380, das größte Passagierflugzeug der Welt, zusammengebaut und lackiert. Hier lernten die Schüler viel über technische Details des modernen Flugzeugbaus, sowie über die europaweite Logistik die hinter dem in Frankreich, England, Spanien und Deutschland agierenden Unternehmen steckt.

Den letzten Tag konnten die Schüler bis zur Abreise am späten Nachmittag nutzen um auf eigene Faust durch die Stadt zu ziehen.