AES Ettlingen wird Lernfabrik 4.0

Am 23. Januar 2019 wurde es offiziell: die Schulleiter der Albert-Einstein-Schule und der Beruflichen Schulen Bretten nahmen im Neuen Schloss in Stuttgart den Bewilligungsbescheid über die Fördersumme des Landes Baden-Württemberg für den Ausbau zur Lernfabrik 4.0 in Anwesenheit des Landrates, Dr. Christoph Schnaudigel entgegen.

Verantwortliche Lehrkräfte aus beiden beruflichen Schulen haben ein pädagogisches Konzept erarbeitet, was es zukünftig ermöglicht, praxisnah den gesamten Fertigungs- und Geschäftsprozess eines Unternehmens digital im Unterricht abzubilden.

Nicht nur die Auszubildenden der gewerblich-technischen Berufe profitieren von dieser Digitalisierungsoffensive der Albert-Einstein-Schule. Auch die Schüler und Schülerinnen des Technischen Berufskollegs Feinwerkmechanik und der beruflichen Gymnasien mit den Profilen Mechatronik, Informationstechnik sowie Technik und Management erhalten Unterricht, der in der Lernfabrik 4.0 mit Grundlagenlabor und virtueller Entwicklungsumgebung abgebildet werden kann.

Die Vergabe entsprechender Fördermittel durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau an zwei Schulen im Landkreis Karlsruhe ermöglicht nun den Aufbau eines sogenannten Lernfabrik 4.0-Verbundes zwischen beiden Schulen. Zukünftig können die an jedem Schulstandort vermittelten Grundlagen aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Steuerungs- und Automatisierungstechnik sowie IT- Sicherheit „vernetzt“ werden, was die Realisierung eines Fertigungs- bzw. Geschäftsprozesses - verteilt auf zwei Schulstandorte – erlaubt. Die Zusammenarbeit mit mittelständischen Wirtschaftsunternehmen aus der Region lässt darüber hinaus eine anwendungsorientierte Ausbildung auf qualitativ hohem Niveau erwarten.