Am 19.03.2026 nahm die Klasse R2EZ2 in Freiburg von 09:00 bis 13:00 Uhr am ARD-Medientag teil.
Der praxisorientierte Workshop bot den Schülerinnen und Schülern einen intensiven Einblick in die Entstehung von Nachrichtenformaten für Fernsehen und Radio – von der ersten Idee bis zur fertigen Sendung. Bereits am Vormittag erhielten die Teilnehmenden eine Einführung in die Arbeitsweise einer TV- und Radio-Redaktion. Anhand konkreter Beispiele wurde gezeigt, wie Nachrichtenbeiträge für Radio und Fernsehen entstehen: von der Themenauswahl bis hin zu Schnitt und Vertonung.
Ein besonderes Highlight war die Teilnahme an einer Live-Radionachrichtensendung im Studio. Aus nächster Nähe erlebten die Schülerinnen und Schüler, wie präzise Abläufe, klare Rollenverteilungen und minutengenaues Timing zusammenspielen, damit eine Sendung pünktlich und fehlerfrei ausgestrahlt werden kann.
Im zweiten Teil des Workshops wechselte die Perspektive: Die Klasse produzierte eine eigene Radio-Nachrichtensendung. Zunächst erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Kurzbeiträge und führten eine Umfrage durch, um authentische O-Töne in ihre Sendung zu integrieren. Anschließend ging es ins Studio, wo Moderation, Sprecherrollen und Technik zusammenkamen. Unter Anleitung des SWR-Teams entstand eine komplette Hörsendung – von der Aufnahme über das Kürzen der Beiträge bis zum finalen Zusammenspiel aller Elemente.
Die Stimmung war über den gesamten Zeitraum hinweg äußerst positiv. Die Lernenden arbeiteten motiviert, zeigten Teamgeist und probierten sich mit hörbarer Begeisterung in Redaktion, Moderation und Studioarbeit aus. Trotz eines straffen Zeitplans mit wenigen Pausen gab es keinerlei Beschwerden – im Gegenteil: Der hohe Praxisanteil und die unmittelbare Nähe zum echten Sendebetrieb sorgten für anhaltende Aufmerksamkeit und viel Freude.
Fazit: Der ARD-Medientag bot der Klasse R2EZ2 einen lebendigen und lehrreichen Blick hinter die Kulissen des Journalismus. Die Kombination aus Beobachten, Verstehen und eigenem Produzieren stärkte Medienkompetenz, Urteilsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeiten – und machte zugleich Lust auf mehr Medienpraxis im Schulalltag.
(Bericht: RoSa)





