Zum Inhalte springen

Auf dem Weg in die Zukunft: Praktikumserfahrungen

Unsere Schülerinnen und Schüler des VABO hatten im Rahmen eines Praktikums die Möglichkeit, erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Die Praktika fanden in ganz unterschiedlichen Bereichen statt – von der Apotheke über die Gastronomie bis hin zur Werkstatt oder dem Handwerk.

Die folgenden Berichte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die Berufswelt ist und welche persönlichen Eindrücke die Jugendlichen gewinnen konnten. Dabei standen nicht nur praktische Tätigkeiten im Vordergrund, sondern auch wichtige Erfahrungen wie Teamarbeit, Verantwortung und der Kontakt mit Kundinnen und Kunden.

Mykhailo (17 Jahre), Praktikum in einer Apotheke:

Während meines Praktikums in der VITA-Apotheke konnte ich verschiedene Einblicke in den Arbeitsalltag einer Apotheke gewinnen. Die Apotheke befindet sich in Ettlingen und hat ein freundliches Team von etwa 5 bis 10 Mitarbeitern. Ich habe mich für dieses Praktikum entschieden, weil sich meine Familie schon lange mit dem Bereich Pharmazie beschäftigt und viele meiner Familienmitglieder als Apotheker arbeiten. Dadurch hatte ich schon früh Interesse an diesem Beruf. Zu meinen Aufgaben gehörte es, Preisschilder zu sortieren und anzubringen sowie Medikamente in das automatische Lagersystem einzuräumen. Dabei handelt es sich um einen Roboter, der die Medikamente lagert und bei Bedarf wieder ausgibt. Außerdem habe ich im Lager gearbeitet und Medikamente alphabetisch sortiert. Zusätzlich wurde mir das Labor gezeigt und ich habe gelernt, wie die Medikamente in der Apotheke organisiert sind, zum Beispiel nach Anwendungsbereichen wie Allergie, Erkältung usw. Neben diesen Aufgaben habe ich auch die Mitarbeiter im Alltag unterstützt, wo Hilfe benötigt wurde. Insgesamt war das Praktikum sehr interessant und lehrreich. Ich kann dieses Praktikum anderen sehr empfehlen, da die Arbeit abwechslungsreich ist und das Team sehr freundlich und angenehm war.

 

Andrii (18 Jahre), Praktikum in der Küche des AWO-Seniorenzentrums:

Ich habe mein Praktikum im AWO-Seniorenzentrum in meiner Stadt gemacht. Ich habe diesen Betrieb gewählt, weil mich der Beruf Koch interessiert und ich gerne kochen lerne. Ich habe Gemüse und Obst geschnitten, Gemüsesuppe gekocht und Desserts gemacht, zum Beispiel „Apfelküchle“. Ich habe die Äpfel geschält und in Scheiben geschnitten. Dann habe ich die Apfelscheiben in den Teig getaucht und habe sie in der Pfanne gebraten. Ich habe einen Teig gemacht aus Mehl, ein bisschen Zucker, Vanillepulver, einem Ei und Milch. Danach habe ich alles gemischt und für 10 Minuten in den Kühlschrank gestellt. Das Kochen von Suppe und Desserts war nicht so schwer. Das Praktikum was gut für meinen Berufswunsch, weil ich viel gelernt habe. Ich würde das Praktikum nicht noch einmal machen, weil ich schon einen Minijob als Koch habe.

 

Heorhii (17 Jahre), Praktikum in einer Praxis für Physiotherapie: 

Das Praktikum gefiel mir sehr gut. Ich konnte meinen Betreuer immer begleiten und ich durfte immer fragen. Wenn ich etwas nicht verstand, musste ich sagen, was ich nicht verstehe. Und alle Patienten waren bei mir sehr nett. Ich und die Patienten waren überrascht und lachten, wenn mein Betreuer eine Frage stellte, z. B. : „Wo ist dieser Knochen?“ Wir wussten natürlich nicht, in welchem Körperteil er ist! Aber ich hatte gleich eine Idee. „Ist das die "Knietasse?“, fragte ich ihn. „Ja“, antwortete er, „das ist der Knieknochen“. Der Beruf Physiotherapeut ist für mich nicht optimal, aber es ist eine wichtige Erfahrung in meinem Leben, weil ich meiner Freundin eine leichte oder stärkere Massage zur Entspannung geben kann, wenn sie Rückenschmerzen hat. Ich will wirklich noch ein Praktikum machen, weil ich mehr über Physiotherapie wissen will.

 

Paul (16 Jahre), Praktikum in einem Café: 

Ich habe ein Praktikum im Café Tiziano absolviert. Ich habe dieses Restaurant im Internet gefunden. Ich habe mein Praktikum dort gemacht, weil es mir gefallen hat und es nicht so weit weg ist. Ich habe mein  Praktikum im Restaurant gemacht, weil ich gerne koche und neue Leute kennenlernen möchte. Ich habe viele Dinge gelernt. Ich habe Geschirr gespült, den Boden gewischt und mir angeschaut, wie man Spaghetti-Soßen zubereitet. Ja, mir hat die Arbeit im Restaurant gefallen. Ich möchte kein Praktikum mehr im Restaurant machen, ich möchte das nächste Mal etwas anderes ausprobieren. Ich möchte ein Praktikum als Fliesenleger absolvieren.        

 

Ali (16 Jahre), Praktikum in einer Kfz-Werkstatt: 

Ich habe eine Woche lang ein Praktikum als Kfz-Mechatroniker in der Kfz-Werkstatt TK in Ettlingen gemacht. Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil ich mich sehr für Autos interessiere und gerne wissen wollte, wie sie funktionieren. Während meines Praktikums habe ich verschiedene Aufgaben gelernt. Ich durfte auch zuschauen, wie der Mechaniker Motoren überprüft und Probleme gefunden hat. Das Praktikum hat mir gut gefallen, weil es sehr interessant war und ich viel Neues gelernt habe, z.B. durfte ich mit dem Schraubenzieher Schrauben am Getriebe lösen und Autoreifen montieren. Die Mitarbeiter waren freundlich und haben mir alles erklärt. Das Praktikum war hilfreich für meinen Wunschberuf, weil ich viel Neues gesehen habe.

 

Sory (17 Jahre), Praktikum in einem Malerfachbetrieb: 

Ich habe eine Woche lang ein Praktikum als Maler gemacht, weil ich den Beruf interessant finde. Ich habe die Wände mit einem Pinsel und einer Rolle gestrichen. Ich arbeitete für eine bestimmte Zeit in einer Firma oder auf einer Baustelle. Ich habe gelernt, was die Aufgaben im Beruf sind. Ich habe ein Praktikum als Maler gemacht, um zu lernen, wie man Wände streicht und Türen lackiert.